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Die globale Intelligenz-Krise 2028: Wenn KI-Erfolg zum Risiko wird

Ein Szenario von Citrini Research: Was, wenn die KI-Revolution genau so gelingt wie erhofft und gerade deshalb Arbeitsmarkt, Konsum und Finanzsystem ins Wanken bringt? Ein durchgerechnetes Gedankenexperiment aus dem Jahr 2028.

Worum es geht

Die meisten Analysen fragen, ob Künstliche Intelligenz hält, was sie verspricht. Dieses Essay dreht die Frage um: Was passiert, wenn sie es tut? Citrini Research und Alap Shah entwerfen ein detailliertes Szenario aus der Rückschau des Jahres 2028 und zeigen, wie enorme KI-Fortschritte paradoxerweise wirtschaftlichen Schaden anrichten könnten statt Wohlstand.

Die zentralen Thesen

  • Verdrängungs-Spirale: KI-Agenten übernehmen Wissensarbeit, was Ausgaben senkt, Margen drückt und weitere KI-Investitionen auslöst. Ein selbstverstärkender Kreislauf.
  • Ende der Vermittler: Geschäftsmodelle, die von Reibung und Gewohnheit leben (Buchung, Bezahlung, Lieferung), verlieren ihre Grundlage.
  • Finanzielle Ansteckung: Von SaaS-Bewertungen über Private Credit bis zum Hypothekenmarkt zeigt der Text, wie sich das Risiko durch das System zieht.
  • "Ghost GDP": Wirtschaftsleistung, die in der Statistik erscheint, aber nicht mehr in der Realwirtschaft zirkuliert.

Für wen relevant

Ein anspruchsvoller, spekulativ-analytischer Denkanstoss für alle, die KI nicht nur als Werkzeug, sondern als volkswirtschaftliche Kraft verstehen wollen. Keine Prognose, sondern ein Modell zur Risikoeinschätzung.